Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren

13.02.2020
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Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren

Alles spricht von Omega 3 und seiner immensen Bedeutung. Alles ist jetzt angeblich reich an Omega 3 Fettsäuren. Aber Vorsicht, es ist nicht immer drin, was draufsteht!
Der Durchschnittsbürger nimmt im Verhältnis zu Omega 3 Fettsäuren immer noch viel zu viele Omega 6 Fettsäuren mit der Ernährung zu sich.

So findet man Verhältnisse von Omega 6 / Omega 3 von 20:1, gegenüber den Norm-Werten von 6:1.

 

Zu viele Omega 6 Fettsäuren aber wirken entzündungsfördernd und führen nicht selten zu chronischen Schmerzen, Konzentrationsmangel und Gedächtnisproblemen.

 

Mein Tipp:

  • Verzichte unbedingt auf Raps- und Sonnenblumenöl und benutze stattdessen ein gutes, kaltgepresstes Olivenöl.
  • Zum Anbraten sind bestens Ghee (ausgelassene Butter), Kokosfett oder -öl und braunes Bio-Palmfett geeignet.
  • Frisch gepresstes, unbehandeltes Leinöl aus einer Ölmühle, täglich 1 TL ins Müsli oder zum Quark sind optimal (kühl und dunkel lagern und in 3 Wochen aufbrauchen!).
  • Omega 3-Fettsäurezufuhr durch Öle aus Kaltwasserfisch oder Algen hergestellt, sind eine sinnvolle und sehr wirkungsvolle Ergänzung. Es gibt sie von verschiedenen Marken auf dem Markt. Die Öle dürfen nicht fischig oder ranzig schmecken, dann sind sie schlecht, minderwertig und schaden mehr  als sie nutzen!
  • Kaufe am Besten keine Nahrungsmittel, denen künstlich Omega 3 Fettsäuren zugesetzt wurden, denn so einfach ist das in der Realität nicht mehr und es wird dabei viel zu oft tief in den Chemietopf gegriffen.
  • Besser ist es einmal in der Woche 1-2 mal eine Fischmahlzeit einzubauen. Auch hier sollte bitte auf die Herkunft geachtet werden. Seefisch sollte nicht zu oft verzehrt werden, weil er stark mit Schwermetall belastet ist.
  • Forelle und Saibling, frisch gefangen im Teich oder See um die Ecke sind da viel gesünder.

 

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