Reflexion der Rauhnächte - April bis Juni

13.06.2021
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April bis Juni 2021 - 

Was zeigten die Rauhnächte?

Wie konnte es so lange still sein?

 

Der April und der Mai zeigten sich doch eher wie Stillstand. Ja, sogar in der der Natur schien es nur sehr zäh und langsam voranzugehen. Und dennoch brodelte es ganz schön unter dieser Stille. Ich brauchte jedenfalls die Zeit – für Rückzug, Innenschau und einfach Zeit für mich, mit mir und mit der Natur.

So kommt es, dass wir heute drei Monate gemeinsam reflektieren.

 

Der April

In den Rauhnächten haben wir einen kurzen intensiven Blick auf den April getan. Die Energien zeigten sich eher aufwühlend.

Wie jeden Monat orakelte ich ein Krafttier für den Monat.

 

Ich verwende für die Krafttierorakel die wunderschönen Karten der Rapunzellounge. Schau doch mal bei Astrid Ryzek vorbei und lass Dich inspirieren von wunderschönen Motiven und wertvollen Texten – einfach ein Genuss und eine Einladung einzutauchen.

 

Der Grashüpfer

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Es zeigte sich der GRASHÜPFER als Krafttier für den April.

Er ist bekannt als Auferstehungssymbol, steht für Erneuerung, Leichtigkeit, Selbstentfaltung und auch für Quantensprünge.

 

Sicher kennst du den Satz

"Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende".

 

Dieser Satz hat mich im April bewegt und begleitet. Und auch, wenn ich schon müde war, von der vielen Zeit mit mir und eher ohne viel Ablenkung, war klar, es geht noch weiter:

Tiefer, weiter zu mir, weiter in die Innenschau verbunden mit der Entfaltung.

 

Es ist die Rede vom "Aufbruch in die eigene Kraft".

Aber dazu müssen wir ganz klar sein., aufgeräumt haben,  Überflüssiges, Vergangens, Fremdes aussortiert haben, um dann die Kraft in uns klar zu erkennen und zu entfalten.

Der Mai

Auch der Mai hält uns noch in dieser kalten und starren Stimmung, zumindest von den Temperaturen und dem was sich im Außen zeigt. Wer hat noch nicht verstanden, dass er aufgefordert ist, das Leben und die Kraft in sich zu finden und zu entfalten?

Das Thema Freundschaft ... mit der Quelle und mit uns selbst steht im Fokus. Das heißt aber im Klartext, sich ganz und gar anzunehmen und zu lieben, mit allem was ist.

 

Der Hund

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Schauen wir auf die Botschaften der Orakel, zunächst das Krafttier: DER HUND.

Der Hund steht für Spürsinn und bedingungslose Liebe. Er gibt uns genau das an Eigenschaften, was im Außen von uns gefordert wird. Dazu auch Nervenstärke und Intelligenz wie auch Führung.

 

Im Buch Krafttiere begleiten dein Leben finden wir folgenden Satz:

„Wir schauen auf dein Seelenlicht und nicht auf das, was gerade das Leben spricht, sind treu da, verlass dich drauf!“

 

Das ist eine wunderbare Sichtweise. Ja, und ich denke, wir sind aufgefordert, diese Sichtweise in unserem Leben zu entdecken, zu erkunden und zu leben. Wenn uns dies gelingt, so auf andere Menschen zu schauen oder gar auf uns selbst, dann sind wir ein ganzes Stück weiter und dem Frieden näher.

 

Der Hund bringt uns also die Medizin, welche wir benötigen, um uns selbst zu finden und unserem Weg zu folgen. Er zeigt uns bedingungslose Liebe. Und damit steht ein nächster Schritt an – eine Ebene höher.

 

Bist du bereit diesen Schritt zu tun? Was kann es bedeuten?

 

In den Rauhnächten hatte ich folgende Inspiration dazu:

Wir kennen alle die Aussage, dass wir mit allem verbunden sind und wir alle untereinander verbunden sind und dass es Trennung eigentlich nicht gibt. Aber trotzdem erleben wir es im Leben ja täglich anders: Wir sehen Konflikte, wir haben selbst Konflikte, kleinere und größere, im Umkreis und in der Großen Welt.

 

Doch wenn wir diese Themen des Monats Mai wirklich verinnerlichen und näher beleuchten und wenn es uns gar gelingt, diese Felder zu klären und die Sichtweise, welche der Hund uns lehrt einzunehmen, dann ist da ein großes Potenzial, sich viel stärker in dieses großen Netz einzuklinken. Denn die Hindernisse, die sich oftmals in unserem Kopf  zusammenbrauen, sind einfach weg und die Anziehung und Verbundenheit stärker.

 

Spüre selbst in dich, ob du mit dieser Sichtweise in Resonanz gehst oder welche Gedanken und Bilder dadurch zu dir kommen.

"Verborgene Himmelskraft"

Diese Karte aus dem Set von Jeanne Ruland, "Die lichte Kraft der Engel" , will sich an diesem Tag zum Monat Mai ebenfalls zeigen. Sie führt uns vor Augen, dass wir im Innersten wissen, dass es noch Wesen gibt, die uns zur Seite stehen. Das vergessen wir oft, vor allem in Momenten, in denen wir uns einsam und schwer fühlen.

 

Hier ist die Erinnerung: Diese Wesen sind immer da. Es braucht allein unsere Aufmerksamkeit und unsere Hinwendung. Wir sind nicht allein, wir sind eingeflochten in ein großes Netz.

 

Der Juni

Jetzt sind wir mitten drin, im Monat Juni. Dieser Monat hat uns endlich mal ein paar sonnige Tage geschenkt. Da geht doch gleich das Herz auf. Und er schenkt uns immer mehr Öffnung im Außen. Es ist wieder mehr möglich und das Leben scheint wieder normaler zu werden.

 

Ein sehr kraftvoller Vollmond, ja Supervollmond im Sternzeichen Schütze liegt hinter uns und hat uns ebenfalls eine Mondfinsternis gebracht, die leider nur auf der anderen Seite der Erde sichtbar war. Aber von den Energien noch einmal stark reinigend, die Finsternis durchdringend und unsere Systeme hinterfragend.

 

Was vorher schon in Bewegung kam, aber vielleicht noch nicht in die Sichtbarkeit darf vielleicht im Monat Juni jetzt auch immer mehr in die Sichtbarkeit kommen. Die Themen drehen sich um Bereinigung und Bewegung. Denn wenn etwas bereinigt ist, dann wird Bewegung möglich.

 

Weiterhin wird er als Lachvogel bezeichnet und steht für Kommunikation. Genau dazu lädt uns auch der Neumond am 10.6. ein. Kommunikation, aber vor allem mit uns selbst, der eigenen Seele oder der Quelle. Und immer noch sind wir aufgerufen, so den nächsten Schritt der Bewusstwerdung zu gehen. Ja, auch dieser Neumond reiht sich wieder in die starke Folge von Monden ein.

 

Der Specht

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Als Krafttier zeigt sich für den Juni der SPECHT.

Er singt uns ein Lied von Fülle, Herzöffnung und Lebensfreude aber steht genauso für Tatkraft, Ausdauer und auch Naturverbundenheit.

Schauen wir genauer hin, sehen wir, dass der Specht seine Tat- und Lebenskraft aus seiner Anbindung an die Quelle nimmt.

 

Anbindung - ging es für uns nicht auch schon in den letzten Monaten des Jahres darum?

Bewusstwerdung - sich seiner selbst bewusst werden.

 

Wenn wir konsequent den Weg gehen und aufräumen, können und dürfen wir unser Herz ganz weit öffnen und somit in eine völlig neue Liebeskraft kommen. Das hört sich heute vielleicht noch eher abstrakt an, aber wir sind unmittelbar drin in diesen Energien. Und wir haben die Freiheit der Entscheidung:

Gehen wir mit oder verwehren wir uns?

 

Naturgeister Orakel für den Juni: SEI SPONTAN

Dieses Karte aus dem Set von Angela Hartfield und Josephine Wall lädt uns ein, uns ganz dem Hier und Jetzt zu öffnen, spontan zu sein und mit dem zu gehen, was das Leben uns zeigt. Wenn wir uns unserer Selbst bewusst sind und unser Herz offen ist, dürfte dies unser ganz normaler Zustand sein. Du darfst also gespannt sein, was der Juni noch bringt.

 

Im Großen und Ganzen zeigt sich ein roter Faden durch diese Monate, der uns immer mehr in unserere Kraft und zu uns bringen könnte. Wenn wir bereit sind, versteht sich. Und wenn wir unseren Teil beitragen und dafür Sorge tragen, unsere Energien hochzuhalten und uns von Altem zu verabschieden. Jetzt brauchen wir die Ausrichtung nach vorn.

 

Ich hoffe, ich konnte dir aus den Erinnerungen der letzten Rauhnacht-Impulse heraus eine kleine Inspiration zur Zeitqualtität geben – aus meiner persönlichen Sicht.

Schau, was es in dir bewegt.

 

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